Test von Schattenbahnhof und Wendel
Nachdem der Schattenbahnhof 1 und die Wendel 1 fertiggestellt waren, musste sich ein ausgiebiger Test
anschließen. Das geschah mit allen verfügbaren Loks und Wagen, um in diesem Stadium feststellen
zu können, ob alles reibungslos funktioniert.
Ich habe im Laufe dieser Tests eine ganze Menge
Unzulänglichkeiten und Fehler gefunden. So mussten mit der feinen Diamant-Feile einige Gleisverbindungen
nachgearbeitet werden, weil vor allem ältere Dampfloks an der einen oder anderen Stelle mit ihren
Vorläufern hängen blieben und entgleisten. Ferner stellte ich zwei Fehlverdrahtungen von Belegtmeldern fest.
Solche "Macken" lassen sich in diesem Stadium ohne größere Probleme beseitigen. Ich habe insgesamt
gut 4 Wochen lang getestet, getestet und nochmals getestet. Jeder Zug musste die Strecke mindestens 11 Mal
fahren; denn ich habe die Ein- und Ausfahrt in jedes und aus jedem SB-Gleis mit jedem Zug getestet.
Jeder Zug fuhr
auch
mehrere Male rückwärts aus dem SB-Gleis über die Einfahrtweiche die Wendel hoch. Es ist wichtig, zu wissen,
ob ein Zug rückwärts genauso problemlos die Strecke bewältigt, wie vorwärts. Man denke nur daran, dass es
Situationen geben wird, in denen solch ein Manöver notwendig werden kann.
Zu diesem Zweck
baute ich mir auf einem
Sperrholzbrett eine kleine Testschleife, die das Ein- und Ausfahrgleis der Wendel miteinander verband.
So konnte ich mit vollem Schattenbahnhof reichlich Betrieb entwickeln, ohne die restlichen Segmente
anzuschließen, was die Sache beschleunigte und dennoch dem Echtbetrieb nahe kam.
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Hier die Testschleife, die als Streckenersatz an die Wendel angeschlossen wurde.
Die Schraubzwinge dient zur provisorischen Befestigung der Platte.
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Der Parallelabstand von 30 mm funktioniert tadellos, es gibt keinerlei Berührungen. Man beachte aber:
Selbst die beiden Radien 400/370 mm wären im sichtbaren Bereich optisch wenig geeignet für lange Reisezugwagen!
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Hier probiert es die BR 18.5 von Minitrix mit einem Arnold-Rheingold-Zug auf der Wendel...
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...und hier auf der Einfahrt-Weichenstraße.
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Und nicht zu vergessen: Am Beginn und Ende der Wendel (oben und unten) sind
Eingleiser vorzusehen, die dafür sorgen, dass ein trotz aller Sorgfalt beim Gleisverlegen dennoch aus der
Spur geratener Zug wieder auf's Gleis zurück findet. Aber der Fleischmann-Desiro braucht so etwas nicht,
der liegt - wie bei Fleischmann nicht anders zu erwarten - wie ein Brett auf den Gleisen.
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Der ICE von Fleischmann schafft die Wendel auch mühelos. Auch er liegt wie ein Brett
auf den Gleisen.
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Auch bei der Einfahrt über die Weichenstraße hat der ICE ebenso wenig Probleme, wie
der Thalys bei der Fahrt über die gesamte Weichenstraße mit 10 Weichen hintereinander.
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Hier ein Test mit vierachsigen Autotransportern bei der Fahrt abwärts in den SB.
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Die Arnold BR 194 mit ihren relativ hohen Spurkränzen zieht auch ohne zu stottern
oder zu entgleisen ihre Schwertransportwagen über die Weichen.
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Der Schattenbahnhof ist (fast) voll; alle Fahrzeuge überstanden den Test und zeigten
sich im Einsatz als zuverlässig.
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