BStw: Gleisplan-Erfassung





Die Erfassung eines Gleisplans geschieht in Form von Symbolen mittels eines Gleisplan-Editors. Das funktioniert sehr komfortabel, zumal zwischen Editor- und Betriebsebene lediglich durch einen einfachen Klick hin- und hergeschaltet werden kann.



Wer schon einmal mit einem Gleisplanungsprogrammen gearbeitet hat, der muss fast keine Bedienungsanleitung lesen. Man wählt durch Klick eines der Symbole aus und platziert es anschließend auf der Bildschirmfläche.

Ich habe für meine Anlage bewusst keine Darstellung als Kreis gewählt, d. h. es gibt keine Darstellung der Strecken. Damit wird auch an dieser Stelle das "Punkt-zu-Punkt"-Konzept unterstrichen. Im Übrigen spart es Platz und gibt dem Ganzen ein etwas professionelleres Aussehen (beim Vorbild gibt es keinen "Kreisverkehr", somit gibt es ihn auch nicht auf DB-Spurplan-Stellpulten). Die Strecken laufen bei mir im Selbstblockbetrieb; sie enden vor dem Einfahrsignal des Bahnhofs. Die weiteren Strecken schließen sich hinter dem Ausfahrsignal an.

Das Bild zeigt exemplarisch einige der wichtigsten Symbole.


1) Taster mit LED

2) Richtungspfeile

3) Taster im Gleis

4) Kleine Bilder

5) Zuganzeiger im Gleis

6) LED im Gleis


Ferner Signale, Gleisnum-
mern und Freie Texte

Die Signalbilder entsprechen im Editier-Modus nicht der Betriebssituation!
 
Nachdem man ein Symbol auf dem Bildschirm platziert hat, klickt man es mit der rechten Maustaste an.


Es erscheint das Eigenschaftsfenster, in das man die gewünschten Informationen zum Symbol eingibt.


Im Bild:
Die wichtigsten und notwendigen Eintragungen sind die Block-Nr. und die Weichen-Nr.


Wichtig ist hierbei, dass man nicht etwa seine gesamte MpC-Dokumentation durchstöbern muss, um z. B. eine Blocktaster-Nr. oder aber die Fahrstraßen-Nummern für eine korrekte Ausleuchtung zu ermitteln.Das BStw greift ja auf die vorhandene Anlagenschreibung (nnnn.dat) zurück. Man gibt bei einer Weiche also nur ihre Nummer ein und den Block, zu der sie gehört. Und schon erscheinen sämtliche Fahrstraßen-Nummern, in denen diese Weiche vorkommt. Gibt man beim Blocktaster die Block-Nr. ein, ermittelt BStw selbsttätig die Blocktaster-Nr. Ähnlich ist es bei Signal-Symbolen. Es reicht aus, die Block-Nummer, zu der das Signal gehört, einzugeben und die für das Signal gültige Richtung im Block (vorwärts oder rückwärts). Es werden dann alle für den Block konfigurierten Signale angezeigt mit ihren möglichen Stellungen, und man wählt nur durch ein Häkchen aus, was man anzeigen möchte.

So sieht die Signal-Auswahl aus.


Die grünen Kästchen zeigen, welche Signalbilder für den gewählten Block möglich sind.


Die Signal Anzeige im Gleisbild wählt man dann durch das Setzen eines Häkchens aus.


Es ist auch möglich, ein MpC-Fahrpult ganz oder in Teilen (wie es im Bild zu sehen ist) abzubilden. Mein Mini-Fahrpult enthält nur die wichtigsten Taster für Geschwindigkeit, Fahrtrichtung, Rangierfahrt, Generalnothalt und Fahrregler-Anzeige.


Besondere Beachtung verdient, dass sämtliche Taster, Schalter und LED nicht mehr physisch vorhanden sein müssen. Es reicht aus, sie in der MpC zu definieren, um ihre Funktion über das BStw nutzen zu können!